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 Medienberichte zum Thema RB-Eishockey 
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Beitrag Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
ich fange mal mit dem brückler-interview an:


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30. Sep 2013, 11:19
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
Biedermann mit einem Crunchtime Artikel u.a zu der Situation in Salzburg. Wieder ganz interessanten Statistiken.
http://derstandard.at/1379292616843/Bul ... cheln-noch


1. Okt 2013, 19:17
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
sn e-paper von heute 02.10.2013:

Ein schmerzhafter Absturz

Eishockey. Von Experten wird Salzburg jedes Jahr zum Titelanwärter erhoben. Die Statistik spricht eine andere Sprache: Seit 2011 wurden nur noch 51 Prozent der Spiele gewonnen.

Von MICHAEL SMEJKAL
SALZBURG (SN). Zumindest einen weiteren Absturz in der Tabelle kann es am heutigen Donnerstag nicht geben, wenn Red Bull Salzburg zum ungewohnten Donnerstagtermin in Ungarn bei Fehervar antreten muss: Da Olimpija Laibach am Tabellenende der Eis hockey-Liga festzementiert ist, kann es für Salzburg also auch in der Tabelle nur aufwärtsgehen – dorthin, wo die Experten und Analysten vor der Saison Red Bull Salzburg erwartet haben. Denn vor einem Monat gab es noch kaum ein Magazin oder eine Zeitung, die nicht die Jackson-Schützlinge im Kampf um den Titel eingereiht haben.

Zwar ist bis zur Entscheidung im März noch ein weiter Weg, doch die Zuversicht, die Salzburg seit Jahren entgegengebracht wird, überrascht dann doch etwas. Zieht man die beiden letzten Saisonen sowie die aktuell laufende heran, so ist Salzburg nur noch ein Mitläufer: 129 Spiele hat Salzburg da bestritten, davon hat man 67 gewonnen und 62 verloren – das macht 51,9 Prozent Siege und 48,1 Prozent Niederlagen aus.

Mit einer Siegquote von knapp über 50 Prozent wird auch heuer der Einzug in die Play-offs zum Kraftakt. Zum Vergleich: Rang sechs im Grunddurchgang sicherte sich Linz im Vorjahr mit 26 Siegen aus 44 Spielen – also mit einer Quote von 59 Prozent. Da liegt Salzburg deutlich darunter.

Ein weiteres signifikantes Detail ist die Auswärtsschwäche in der regulären Meisterschaft: Im Spieljahr 2011/12 hat Salzburg von 20 Auswärtspartien im Grunddurchgang nur acht gewonnen, im Vorjahr ebenfalls nur acht, bei diesmal 22 Versuchen. Zählt man heuer schon die drei Niederlagen in den ersten vier Auswärtspartien dazu, so hat Salzburg in 46 Partien gerade neun Mal gewonnen – mit anderen Worten: Nicht einmal jedes fünfte Auswärtsspiel wird im Grunddurchgang ge wonnen.

Nach dem Auswärtsspiel bei Fehervar beginnt für die Jackson-Truppe jedenfalls ab Sonntag eine Woche der Wahrheit: Mit den Heimspielen gegen Laibach, Graz und KAC kann man innerhalb von fünf Tagen die Fans versöhnen und den verkorksten Saisonbeginn vergessen machen. Dass man innerhalb von einer Woche gleich vier Mal auf Laibach und Fehervar trifft, hat mit dem heuer nach geografischen Plänen erstellten Spielplan zu tun, bei dem weniger auf die Abfolge von Hin- und Rückspiel geachtet wurde.

PS: Zuvor können Salzburgs Fans aber noch von einer anderen Statistik träumen. In der Saison 2006/07 gab es unter Trainer Hardy Nilsson auch eine stolze Serie: In 33 Heimspielen gab es 32 Heimsiege, die Ausnahme bildete ein 4:5 gegen die Vienna Capitals. So schnell vergeht die Zeit . . .

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3. Okt 2013, 06:26
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
Mann..........durch die rosa Fanbrille hat es nicht so dramatisch ausgesehen, aber die Zahlen lügen nicht!

Nur im allerersten Jahr war es noch katastrophaler!


3. Okt 2013, 10:05
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
Nach dem Linzspiel war mein Optimismus schon ziemlich angeschlagen, jetzt kommt er ganz leicht wieder, ich hoff ja doch, daß mit zwei, drei Legionkorrekturen und einem kontinuierlichen Trainig unter Don Jackson wieder mal so was wie Leistungs-Verläßlichkeit erreicht wird. Für heute Abend, wär ein Auswärtssieg schon mal ein gutes Zeichen

Bei Roger Schmidt und der Herbstform der letzten Saison, haben sich im Fußball auch einige Gedanken gemacht und jetzt scheint es doch ganz gut zu funktionieren.

lg
B


3. Okt 2013, 11:39
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
sn e-paper von heute 05.10.2013:

„Hockey Day“ mit Moskau und Laibach
Salzburg (SN). Für Eishockey-Fans in Salzburg wird der morgige Sonntag wirklich zum „Hockey Day“. Ab 13 Uhr trifft das Farmteam in der russischen U21-Liga (MHL) in der Eisarena auf die Nachwuchsstars von ZSKA Moskau, die EBEL-Mannschaft will ab 17.30 Uhr gegen Schlusslicht Olympija Laibach den erwarteten Pflichtsieg einfahren. In Don Jacksons Aufgebot fehlen weiter Trattnig, Brophey und Hofer. Das U21-Team von Headcoach Derek Mayer bestreitet gegen die Moskauer übrigens ein Doppel und trifft auch schon am Samstag (16.30) im Volksgarten auf die „Red Army“.


bisserl mickrig mmn! :?

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5. Okt 2013, 06:13
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
Außerdem "Krasnaja Armija" und nicht "Red Army". Englisch macht ja gar keinen Sinn in dem Fall...

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5. Okt 2013, 13:03
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
naturalized hat geschrieben:
Außerdem "Krasnaja Armija" und nicht "Red Army". Englisch macht ja gar keinen Sinn in dem Fall...



die wenigsten hier können wohl russisch und wennst gleich "rote armee" hinschreibst dann kapiern das evtl. auch wieder viele nicht.


7. Okt 2013, 13:30
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
welser im interview der kleinen zeitung

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"Unter Pagé hätte ich nicht gespielt"

"Bulle" Daniel Welser (30) will vier Punkte im Doppel-Duell gegen KAC.

Sie sind neuer Kapitän in Salzburg. Welche Rolle übernehmen Sie im Team?

DANIEL WELSER: Ich fühle mich sehr wohl in meiner Rolle als Bindeglied zwischen Team und Trainer. Ruhig bin ich aber nicht.

Sie standen bei den Duellen gegen den KAC oft im Fokus?

WELSER: Stimmt. Die Geschichte mit David Schuller (schwerer Check an Welser 2012, Anm.) ist aber längst aus der Welt.

Dennoch bietet dieses Duell stets besondere Brisanz?

WELSER: Es gab immer interessante Spiele zwischen Klagenfurt und Salzburg. Aber da hat in der Vergangenheit wohl auch Pierre Pagé seinen Anteil daran gehabt. Für Fans und Medien war er ein gefundenes Fressen. Wäre er in Salzburg geblieben, wäre ich sicher weg gewesen.

Und der KAC als Alternative?

WELSER: Es gab konkrete Gespräche. Der KAC ist mein Heimatverein und eine Top-Adresse in Österreich. Es hat aber auch Gespräche mit dem VSV gegeben.

Trotz neuem Trainer verlief der Saisonstart nicht ganz optimal?

WELSER: Richtig. Wir haben uns zu Beginn zu viel Druck gemacht, waren verkrampft. Das hat sich jetzt endlich gelöst. Trainer Don Jackson hat immer ein offenes Ohr, lässt uns im Training viel ausprobieren.

Womit muss der KAC rechnen?

WELSER: Wir wollen in den zwei Spielen am Wochenende gegen Klagenfurt vier Punkte holen.
INTERVIEW: MARTIN QUENDLER

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11. Okt 2013, 12:11
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
sn von heute 15.10.2013:

„System perfekt umgesetzt“

Michael Smejkal

So schnell geht es im Eishockey: Noch vor zwei Wochen herrschte in Salzburg Ratlosigkeit nach dem Fehlstart in die Saison, nun ist die Truppe von Don Jackson nach fünf Siegen en suite die Mannschaft der Stunde. Dagegen ist an Jacksons altem Arbeitsplatz bei den Berliner Eisbären das Chaos ausgebrochen, der deutsche Meister ist auf den letzten Platz abgestürzt, sein Nach folger steht vor dem Rauswurf.

Zurück nach Salzburg: „Wir setzen derzeit das System unseres Trainers perfekt um. Das ist davon abhängig, dass die Stürmer auch defensiv mitarbeiten“, erklärt Verteidiger Florian Mühlstein, der bisher selbst eine erstaunliche Saison gespielt hat. „Wenn man viel Eiszeit bekommt und das Vertrauen des Trainers spürt, geht alles leichter.“ Nun kann man gegen die Capitals und Linz daheim zwei Rechnungen begleichen: „Die Niederlagen gegen genau diese zwei Teams haben uns am Anfang hinuntergezogen, aber jetzt wollen wir oben bleiben.“ Nachgerüstet haben unterdessen schon die Graz 99ers, sie holten Verteidiger Mario Scalzo zurück.

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15. Okt 2013, 06:25
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
https://t.co/5QbcTWY1CI
DJ im Forecheck-Podcast.

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15. Okt 2013, 12:00
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
sn e-paper von heute 14.11.2013:

Nödl verstärkt den Seriensieger

Eishockey. Dieser Transfer hat viele überrascht: Trotz des aktuellen Siegeszugs holt Red Bull Salzburg noch Ex-NHL-Spieler Andreas Nödl. Hier trifft er seinen besten Freund wieder.

Von MICHAEL SMEJKAL
SALZBURG (SN). Manchmal brauchen Dinge eben ein bisschen länger: „Bereits im Juni habe ich mit Salzburg-Coach Don Jackson ausführlich über Perspektiven in Salzburg gesprochen, aber dann wollte ich es doch noch einmal in Übersee probieren“, meinte Salzburgs jüngster Neuzugang Andreas Nödl vor dem dienstägigen Match gegen Olimpija Laibach. Doch nun ging es ganz schnell: „Während der Länderspiele wurde ich noch einmal gefragt und habe unterschrieben“, meinte der gebürtige Wiener, der nun bis Saisonende die Salzburger verstärken wird. Und obwohl die Truppe neu ist für ihn, kennt er doch eine Vielzahl an Spielern: „Die Teamspieler sowieso und Garrett Roe ist mein bester Freund, er war sogar bei meiner Hochzeit.“ Nödls amerikanische Frau Jena soll übrigens im Dezember nach Salzburg nachkommen.

Der 26-Jährige spielte zuletzt zehn Spiele für den KAC, war zuvor aber fast ein Jahrzehnt in Nordamerika – was unüberhörbar seinen Akzent verändert hat.

Nödl begann seine Karriere bei den Wiener Eislöwen, wo er, Raphael Rotter und Dominique Heinrich schnell als Ausnahmetalente aufgefallen sind. Bereits mit 17 Jahren wechselte er zu den Sioux Falls Stampede (USA), wo einst auch Thomas Vanek seine Jugendzeit verbracht hat. In Sioux Falls wurde er auch in das All-Star-Team der US Hockey League gewählt. Mit 19 sicherten sich die Philadelphia Flyers die Rechte an ihm, im Oktober 2008 feierte er sein Debüt in der NHL für die Flyers. Bei den Flyers schaffte der rechte Flügelspieler dank seines Körperspiels den Durchbruch.

Ende 2011 wurde er von den Carolina Hurricanes verpflichtet, für die er im Frühjahr die letzten acht seiner immerhin 195 NHL-Spiele bestritten hat. Denn am 1. März dieses Jahres erlitt er einen Kreuzbandriss, danach trennten sich die Hurricanes von dem Wiener. „Das war nicht schön, aber es war nach der Verletzung absehbar.“ Ein Engagement in der Schweiz zerschlug sich, ehe das Kurzgastspiel beim KAC kam.

Salzburgs Trainer Don Jackson hat Nödl schon länger beobachtet: „Wir haben uns schon im Sommer für ihn interessiert. Er ist ein Mann, der uns helfen können wird, da bin ich mir sicher.“

Sein Debüt wird er am Freitag gegen Bozen feiern – übrigens das einzige Team der Liga, das er noch nicht kennt, hat er doch auch während des Lockouts in Innsbruck gespielt.

Mit Nödl ist der Kader der Salzburger aber auch punktemäßig an der Obergrenze – mit aktuell acht Teamspielern und zwölf Legionären. Mit der Rückkehr von Matthias Trattnig im Dezember wird wohl ein Legionär oder ein heimischer Topspieler abgemeldet werden müssen.

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14. Nov 2013, 08:10
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
sn e-paper (lokalteil) von heute 19.11.2013:

Aus Salzburg ist wieder ein Team geworden

Erfolgslauf. Salzburg siegt und siegt und siegt. Wir nennen fünf Gründe für den Erfolgslauf. Der wichtigste dürfte aber das neue und deutlich verbesserte Mannschaftsklima und Trainer Don Jackson sein.

Von MICHAEL SMEJKAL
SALZBURG (SN). Seit 3. Oktober hat Salzburg nur einen einzigen Punkt in der Eishockey-Liga abgegeben – und auch bei diesem unglücklichen 1:2 nach Verlängerung gegen Linz war Salzburg haushoch überlegen. Auf die Suche nach den Gründen für den Erfolg stechen fünf Dinge besonders ins Auge: Klima: Salzburg ist wieder ein Team geworden. Das sieht man am Umgang der Spieler miteinander und an der Körpersprache. Das Klima lobt auch jeder Spieler – ohne den Namen Pierre Pagé zu nennen, unter dem im Vorjahr vieles aus dem Ruder gelaufen ist. Neues System: „Keep it simple.“ Das hat Trainer Don Jackson in einem der ersten Interviews gesagt und der US-Amerikaner wurde weder nervös noch laut, als zu Beginn der Saison die Erfolge ausgeblieben sind. Dazu vermeidet es der Coach, dass er Spieler namentlich vor den Medien kritisiert – auch das war unter seinem Vorgänger anders und hat nicht unbedingt gute Laune gemacht. Das Spielsystem ist deutlich einfacher und nicht so bedingungslos offensiv ausgerichtet. Daniel Welser: „Es versteht jeder das System und hält sich dar an.“ Besonders auffällig: Alle suchen den Weg zum Tor und weichen nicht mehr in die Ecken aus. Routine schlägt Jugend. Kamen unter Pierre Pagé hauptsächlich Spieler als Legionäre, die ihre Karriere noch vor sich hatten, so holte Jackson Routiniers, die Salzburg helfen. So kamen mit Troy Milam (33), Brian Fahey (32) oder Joe Motzko (33) auch ältere Kaliber in die Liga. Jackson setzt auf eingespielte Linien. Das gab es in Salzburg schon jahrelang nicht mehr: Linien, die über mehrere Wochen Bestand haben. So sind die ersten zwei Sturmformationen (Motzko, Cullen, Latusa bzw. Meckler, Roe, Raffl) seit Saisonstart fast unverändert. Das Vertrauen in die Stammspieler geben diese zurück. Vor allem Florian Mühlstein und Andreas Kristler spielen heuer befreit auf, auch Konstantin Komarek ist gegenüber dem Vorjahr nicht mehr wiederzuerkennen. Kadertiefe: Man kann es drehen und wenden, wie man will: Überraschend kommt dieser Erfolgslauf angesichts der Kaderdichte nicht. Mit acht aktuellen Teamspielern und zwölf Legionären ist fast jeder Platz optimal besetzt. Da war für NHL-Rückkehrer Andreas Nödl vorerst gar nur ein Platz in der dritten Linie. Mit Patrick Obrist und Markus Pöck spielen zwei der größten Talente gar nur im Farmteam. Und der Leitwolf steht erst vor seinem Comeback: Matthias Trattnig trainiert seit zehn Tagen auf dem Eis. Geplantes Comeback: am 8. Dezember gegen Graz.

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19. Nov 2013, 08:08
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
sn e-paper von heute 03.01.2014:

Cullen glaubt an Salzburgs Meistertitel

Hockeydynastie. Warum sich Mark Cullen in Salzburg wohlfühlt und einige Österreicher seit Langem kennt.


Von Gerhard Kuntschik
Salzburg (SN). Wenn der Vater der Coach des Eishockeyteams der Highschool ist, dann ist es logisch, dass die Söhne in Schlittschuhen aufwachsen. „Ja, wir haben unseren Dad begleitet und von klein auf Hockey gespielt“, erzählt Mark Cullen über seinen „Einstieg“ als Knirps – gemeinsam mit dem zwei Jahre älteren Bruder Matt und dem drei Jahre jüngeren Joe. So bilden die Cullens aus Moorhead, Minnesota, eine kleine „Dynastie“, auch wenn sie mit dem berühmtesten Cullen, John, nicht verwandt sind. „Das wird auf Websites falsch dargestellt“, sagt Salzburgs Cullen.

Und im zweiten Jahr als Center der Red Bulls hat sich Mark (35) längst an die Österreicher gewöhnt. „In meinem zweiten und dritten Jahr bei den Houston Aeros in der AHL (2003–2005, Anm.) war Christoph Brandner mein Teamkollege. Und 2008/09 bei Manitoba Moose war Michael Grabner eine Saison lang mein Flügel. Ich kenne beide sehr gut.“

Mit seinen letzten NHL-Spielen vor zwei Jahren für die Florida Panthers „wollte ich mir beweisen, dass ich noch auf diesem Niveau mithalten kann, ehe ich nach Europa ging“. Da war Vityaz Podolsk in der russischen KHL erste Station, „doch die funktionierte nicht“. Und so kam über seinen Agenten Neil Sheehy (Ex-Laibach) der Kontakt zu Salzburg zustande, „weil er in den 1980ern unter Pierre Pagé in Calgary spielte“.

Dass sich Cullen nun bei den Bullen weit besser fühlt (und erfolgreicher ist) als vergangene Saison, hat auch mit dem Umfeld zu tun: „Im Vorjahr kam ich allein hierher, jetzt habe ich meine Gattin Jamie und meine Kids bei mir.“ Und für Max (5) und Williams (dreieinhalb) „ist der deutschsprachige Kindergarten großer Spaß“. Nesthäkchen ist Tochter Ryane, eineinhalb Jahre.

Und auch auf dem Eis fühlt sich Mark Cullen (bisher acht Tore und 16 Assists in 39 Spielen) wohler: Lange Zeit hatte er mit Flügel Joe Motzko aus Bemidji, Minnesota, fast einen Nachbarn an der Seite. „Wir haben in jedem Nachwuchsbereich und dann bei den Pros ständig gegeneinander gespielt, jetzt sind wir Teamkollegen.“

Dass Pierre Pagé nach München wechselte, hatte keinen Einfluss auf seine Vertragsverlängerung in Salzburg, erklärt Cullen im SN-Gespräch: „Ich wusste zwar, dass Pierre weggehen würde, aber es war im Interesse des Clubs und von mir, über eine weitere Saison zu reden.“ Da hatte er schon Telefonkontakt mit dem neuen Chef Don Jackson: „Da fiel die Entscheidung nicht schwer.“

Warum es anfangs nicht und später gut lief, ist für Cullen keine Überraschung: „Ein Neuaufbau braucht Zeit, bis er funktioniert. Jetzt verstehen wir Dons System und können es auch umsetzen. Aber wir dürfen nicht vergessen, immer weiter hart zu arbeiten.“ Er selbst sieht sich als klassischer Zweiwegstürmer, der offensiv wie defensiv keine Aufgabe scheut.

Mit den Brüdern hält er Telefon- und E-Mail-Kontakt: Matt, der 2006 mit Carolina den Stanley Cup holte, spielt für Nashville (NHL), Joe wechselte nach fünf Jahren in Südtirol nach Schottland. Marks Ziel ist natürlich der EBEL-Titel, „und den können wir mit diesem Team schaffen, wenn wir alle konzentriert bleiben“. So heute, Freitag, im Heimspiel gegen Innsbruck (die Bullen ohne Roe, Meckler und Welser).

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3. Jan 2014, 07:23
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Beitrag Re: Medienberichte zum Thema RB-Eishockey
sn e-paper von heute 07.01.2014:

Harter Kampf um Platz eins

Vierkampf an der Spitze mit Überraschung Bozen – Meister KAC gescheitert.


Von MICHAEL SMEJKAL
SALZBURG (SN). Die ersten Entscheidungen in der Erste Bank Liga sind gefallen – und die waren durchaus überraschend: Neben den Topteams aus Salzburg, Wien und Linz ziehen noch der Villacher SV, Bozen und Znaim in die Zwischenrunde der besten 6 ein. Diese Vereine spielen sich ab 17. Jänner die Plätze im Play-off aus. Dagegen müssen der KAC und Graz zusammen mit Fehervar und den erstarkten Dornbirnern in die Qualifikationsrunde der unteren sechs Teams, wo es um die letzten zwei Plätze für das Play-off (ab 7. März) geht.

Zugespitzt hat sich auch der Kampf um Platz eins nach dem Grunddurchgang, der vier Bonuspunkte für die Zwischenrunde bringt. Am Ende könnte sogar der Liganeuling aus Bozen der ebenso überraschende wie strahlende Sieger sein, die Südtiroler haben ein Spiel weniger ausgetragen und mit dem Heimdoppel gegen Graz (am heutigen Dienstag) und Znaim (Mittwoch) die Chance zum großen Wurf. Falsch kolportiert wird jedoch vielfach, dass dieser erste Platz bereits einen Champions-League-Platz bringt: Erst der Sieger nach der Zwischenrunde erhält einen Platz für den im August startenden Europacup-Bewerb – das muss übrigens kein österreichischer Club sein, das kann auch Bozen oder Znaim sein, weil der Platz der Liga zusteht. Salzburg und Vienna sind fix gesetzt.

Die Linzer könnten heute im Schlager der Runde gegen Salzburg den eigenen Vereinsrekord einstellen. Das sonntägige 6:3 (nach 0:2-Rückstand) gegen Villach war bereits der zehnte Heimsieg in Folge, heute soll der elfte Streich folgen. News aus Salzburg: Auch Joe Motzko (Fersenprellung) fällt aus, Bernd Brückler wurde Samstag zum dritten Mal Vater.

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7. Jan 2014, 07:21
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